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Fluffige Zitronen Donuts mit Zitronenglasur auf einem Teller

Zitronendonuts

Diese Zitronen Donuts verbinden alles, was ein gutes Hefegebäck ausmacht. Ein lockerer, luftiger Teig trifft auf eine frische Zitronenglasur und sorgt für ein wunderbar weiches Geschmackserlebnis. Außen goldbraun frittiert und innen herrlich fluffig schmecken sie wie frisch aus der Bäckerei und lassen sich mit wenigen Zutaten ganz einfach zu Hause zubereiten.
Das Geheimnis liegt in einem sorgfältig gekneteten Hefeteig, ausreichend Ruhezeit und der richtigen Frittiertemperatur. So entwickeln die Donuts ihre lockere Struktur und bleiben angenehm saftig. Die fruchtige Zitronenglasur rundet das Gebäck perfekt ab und macht es zu einem echten Highlight für Frühling und Sommer.
Ob zum Sonntagskaffee, für den Kindergeburtstag, das Kuchenbuffet oder einfach als süße Überraschung zwischendurch – diese Zitronen Donuts kommen garantiert gut an. Sie schmecken frisch am besten, lassen sich wunderbar dekorieren und bringen mit ihrem feinen Zitronenaroma ein Stück Sommer auf den Teller.
Gesamtzeit 2 Stunden 45 Minuten
Portionen: 6 Stück
Kalorien: 350

Zutaten
  

Hefeteig
  • 250 g Weizenmehl (Type 550)
  • 10 g Hefe frisch
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei Größe M
  • 100 ml Milch lauwarm
  • 40 g Butter weich
  • 1 g Salz
  • Abrieb von einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt
Zum Frittieren
  • 1000 ml Pflanzenöl
Zitronenglasur
  • 180 g Puderzucker
  • 3,5 EL Zitronensaft frisch gepersst
Dekoration
  • 25 g Pistazien gehackt
  • Etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Essbare Blüten

Kochutensilien

  • Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken
  • Große Rührschüssel
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Teigrolle
  • Donut-Ausstecher oder zwei runde Ausstecher
  • Backpapier
  • Geschirrtuch oder Frischhaltefolie
  • Großer Topf oder Fritteuse
  • Küchenthermometer
  • Schaumlöffel oder Küchenzange
  • Küchenpapier
  • Kuchengitter
  • Kleine Schüssel für die Glasur

Method
 

  1. Zuerst erwärme ich die Milch nur leicht, bis sie angenehm lauwarm ist. Sie darf auf keinen Fall heiß werden, da die Hefe sonst ihre Triebkraft verlieren kann. Die frische Hefe brösele ich in die Milch, gebe einen kleinen Teil des Zuckers dazu und rühre alles so lange um, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. Anschließend lasse ich die Mischung etwa 10 Minuten stehen, bis sich an der Oberfläche erste kleine Bläschen bilden.
  2. Nun gebe ich Mehl, den restlichen Zucker, das Ei, die weiche Butter, Salz, Vanilleextrakt und den fein abgeriebenen Zitronenabrieb in eine große Rührschüssel. Die Hefemilch gieße ich dazu und verknete alle Zutaten zunächst langsam, anschließend etwas kräftiger zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig darf weich sein und leicht kleben, sollte sich nach einigen Minuten aber zunehmend vom Schüsselrand lösen.
  3. Den fertigen Hefeteig forme ich zu einer Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Abgedeckt lasse ich ihn an einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten ruhen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. Je nach Raumtemperatur kann die Gehzeit etwas kürzer oder länger ausfallen.
  4. Nach der ersten Gehzeit gebe ich den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und rolle ihn vorsichtig etwa 1,5 cm dick aus. Dabei drücke ich nicht unnötig viel Luft aus dem Teig. Anschließend steche ich die Donuts aus und setze sie mit etwas Abstand auf kleine Stücke Backpapier oder auf eine leicht bemehlte Fläche.
  5. Die ausgestochenen Donuts decke ich locker ab und lasse sie ein zweites Mal etwa 30 Minuten ruhen. Während dieser Gehzeit werden sie noch einmal sichtbar luftiger. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Donuts nach dem Frittieren schön weich und fluffig werden.
  6. In der Zwischenzeit erhitze ich das Pflanzenöl in einem ausreichend hohen Topf auf etwa 170 °C. Die Temperatur kontrolliere ich am besten mit einem Küchenthermometer. Ist das Öl zu heiß, werden die Donuts außen zu dunkel und bleiben innen möglicherweise noch roh. Ist es zu kalt, saugen sie sich stärker mit Fett voll.
  7. Die Donuts gebe ich portionsweise vorsichtig in das heiße Öl und frittiere sie ungefähr 90 Sekunden pro Seite, bis sie gleichmäßig goldbraun sind. Dabei frittiere ich nicht zu viele Donuts gleichzeitig, damit die Temperatur des Öls möglichst konstant bleibt. Anschließend hebe ich sie mit einer Schaumkelle heraus und lasse sie auf Küchenpapier kurz abtropfen.
  8. Für die Glasur verrühre ich den Puderzucker nach und nach mit dem frisch gepressten Zitronensaft. Die Glasur sollte dickflüssig sein und langsam vom Löffel laufen. Ist sie zu fest, gebe ich noch wenige Tropfen Zitronensaft dazu. Ist sie zu flüssig, rühre ich etwas zusätzlichen Puderzucker unter.
  9. Sobald die Donuts vollständig abgekühlt sind, tauche ich die Oberseite in die Zitronenglasur oder verteile sie mit einem Löffel darauf. Direkt danach bestreue ich die noch feuchte Glasur mit gehackten Pistazien und etwas frischem Zitronenabrieb. Nach Wunsch können zusätzlich kleine essbare Blüten verwendet werden. Vor dem Servieren lasse ich die Glasur kurz fest werden.

Notizen

Meine Profitipps für dich:

Hefe richtig behandeln: Die Milch sollte nur lauwarm sein und maximal etwa 37 °C haben. Ist sie zu heiß, kann die Hefe ihre Triebkraft verlieren und der Teig geht nicht richtig auf.
Geduld lohnt sich: Gib dem Hefeteig genügend Zeit zum Gehen. Er sollte sein Volumen mindestens verdoppeln. Je wärmer der Raum ist, desto schneller gelingt das. Zu kurze Gehzeiten führen zu kompakten Donuts.
Nicht zu dünn ausrollen: Rolle den Teig etwa 1,5 cm dick aus. Dadurch bleiben die Donuts nach dem Frittieren schön hoch, locker und besonders fluffig.
Die zweite Gehzeit nicht auslassen: Nach dem Ausstechen sollten die Donuts noch einmal etwa 30 Minuten ruhen. Dieser Schritt sorgt für eine besonders luftige Krume und macht den Unterschied zwischen guten und richtig fluffigen Donuts.
Öltemperatur kontrollieren: Die ideale Frittiertemperatur liegt bei etwa 170 °C. Ein Küchenthermometer sorgt für gleichmäßige Ergebnisse. Zu heißes Öl färbt die Donuts außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht vollständig durchgegart sind.
Nicht zu viele gleichzeitig frittieren: Gib immer nur wenige Donuts gleichzeitig ins Öl. So bleibt die Temperatur konstant und alle Donuts werden gleichmäßig goldbraun.
Goldbraun statt dunkelbraun: Etwa 90 Sekunden pro Seite reichen meistens aus. Donuts garen nach dem Herausnehmen noch leicht nach und bleiben dadurch besonders weich.
Die perfekte Zitronenglasur: Die Glasur sollte dickflüssig sein und langsam vom Löffel laufen. Ist sie zu dünn, wird sie durchsichtig. Ist sie zu fest, verteilt sie sich nur schwer auf den Donuts.
Sofort dekorieren: Pistazien, Zitronenabrieb oder essbare Blüten direkt auf die noch feuchte Glasur streuen. So haften sie optimal und fallen später nicht wieder ab.
Am besten frisch genießen: Selbstgemachte Hefedonuts schmecken am Tag der Zubereitung am besten. Luftdicht verpackt bleiben sie zwar bis zum nächsten Tag weich, sind frisch jedoch besonders locker und aromatisch.