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Red Velvet Tortenboden mit saftiger roter Krume auf weißem Teller, dekoriert mit Rosmarinzweigen

Red-Velvet-Tortenboden

Dieser Red-Velvet-Tortenboden ist mehr als nur ein roter Kuchen. Seine Besonderheit liegt in der weichen, saftigen Krume und dem feinen Kakaoton, der dem intensiven Rot Tiefe gibt, ohne dominant zu sein. Genau diese Kombination sorgt für das typische samtige Mundgefühl, das Red Velvet so beliebt gemacht hat.
Im Gegensatz zu einem Biskuit basiert dieser Boden auf einem klassischen Rührteig mit Buttermilch und etwas Säure. Dadurch bleibt er besonders lange frisch, lässt sich sehr gut schneiden und trägt Cremeschichten zuverlässig, ohne an Struktur zu verlieren. Gerade bei Naked Cakes oder Torten mit sichtbaren Schichten ist das ein großer Vorteil.
Die leichte Marmorierung im Inneren ist dabei kein Fehler, sondern entsteht durch das natürliche Zusammenspiel von Kakao, Säure und Farbstoff. Sie macht jeden Boden ein wenig einzigartig und unterstreicht den handwerklichen Charakter dieses Rezepts.
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 10 Portionen
Kalorien: 200

Zutaten
  

  • 150 g Zucker
  • 80 ml Öl neutrales Öl
  • 1 Ei Größe M
  • 120 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1,5 TL Apfelessig
  • 160 g Weizenmehl
  • 6 g Backkakao
  • 1 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 1 g Salz
  • Rote Lebensmittelfarbe

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • 2 Rührschüsseln
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Teigschaber
  • Backform Durchmesser 15 mm
  • Backpapier
  • Backblech
  • Holzstäbchen
  • Kuchengitter

Method
 

  1. Ich heize den Backofen auf 160 Grad Ober-Unterhitze vor und fette meine 15-cm-Form leicht ein. Die Silikonform stelle ich dabei immer auf ein Backblech, damit die Hitze gleichmäßig ankommt.
  2. Zuerst verrühre ich Zucker und Öl, bis eine glatte, leicht glänzende Masse entsteht. Dann gebe ich das Ei und die Vanille dazu und rühre alles kurz unter. In einem separaten Gefäß mische ich Buttermilch, Essig und die rote Lebensmittelfarbe, bis ein kräftiges, klares Rot entsteht. Diese Mischung rühre ich anschließend in die Zucker-Öl-Masse.
  3. In einer zweiten Schüssel vermenge ich Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz. Diese trockenen Zutaten hebe ich in zwei Portionen unter die rote Flüssigkeit, nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Der Teig bleibt dabei schön weich und glatt.
  4. Den fertigen Teig fülle ich in die vorbereitete Form und klopfe sie einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich Luftblasen lösen. Dann kommt der Kuchen für etwa 55 bis 65 Minuten in den Ofen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
  5. Nach dem Backen lasse ich den Boden etwa 15 Minuten in der Form ruhen, bevor ich ihn vorsichtig stürze. Vollständig ausgekühlt lässt er sich später am schönsten schneiden und weiterverarbeiten.

Notizen

Meine Profi-Tipps für dich:
  • Farbe bewusst kräftiger anrühren: Der rohe Teig darf dunkler wirken als das gewünschte Endergebnis. Beim Backen hellt er sichtbar auf, besonders bei Verwendung von normalem Backkakao.
  • Säure nicht weglassen: Buttermilch und Essig sind nicht nur für den Geschmack da. Sie sorgen für die feine, samtige Krume und aktivieren das Natron. Ohne sie verliert Red Velvet seine typische Textur.
  • Nicht zu lange rühren: Sobald Mehl und Kakao untergehoben sind, reicht kurzes Mischen. Zu viel Rühren macht den Boden kompakt und nimmt ihm die zarte Struktur.
  • In der Form auskühlen lassen: Red-Velvet-Böden sind sehr weich. Wenn man sie zu früh stürzt, reißen sie leicht. Ein kurzes Ruhen in der Form stabilisiert die Krume.
  • Schnittflächen erst kalt schneiden:
    Vollständig ausgekühlt lassen sich die Böden sauber und ohne Krümelverlust schneiden. Für Torten mit sichtbaren Schichten ist das entscheidend.