Kokosnussmehl, auch Kokosmehl genannt, ist entöltes, getrocknetes und gemahlenes weißes Fruchtfleisch der Kokosnuss. Es enthält etwa 12 % Fett bzw. Kokosöl. Kokosmehl ist wesentlich gesünder als herkömmliche Mehlsorten. Es ist hervorragend geeignet für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeiten oder Diabetes. Das Mehl der Kokosnuss ist überaus bekömmlich für Menschen mit Zöliakie oder einem empfindlichen Verdauungssystem, da es glutenfrei ist. Es unterstützt aber auch bei einer Diät, da es eine hohe Flüssigkeitsaufnahme besitzt.
Wenn du das Weizenmehl durch Kokosmehl ersetzen möchtest, sind einige Dinge zu beachten, da Kokosmehl viermal so viel Wasser bindet wie Weizenmehl. Demnach wäre theoretisch nur ein Viertel Kokosmehl zu verwenden als die im Rezept angegebene Menge an Weizenmehl. Da aber dem Kokosmehl Gluten fehlt, fehlt hier eine wichtige Eigenschaft, die beim Backen essenziell wichtig ist. Ein Gebäck aus Kokosnussmehl benötigt daher zusätzlich andere Bindemittel wie z. B. Eier oder Johannisbrotkernmehl.
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